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Goldproduktion und -tradition in China und Asien Sind die Gold-Statistiken des Westens falsch?
#1 Guest_Maxim_*
Posted 05 October 2005 - 04:51 PM
Im Rahmen von Recherchen für eine Untersuchung der weltweit geförderten Goldmengen seit 1493 bin ich auf einige Mysterien gestossen:
1. In den Goldproduktionsstatistiken bis 1900 der zum westlichen Goldkartell zählenden Firmen, Institutionen und Organisationen, die von den USA dominiert werden, sind die asiatischen Goldfördermengen NICHT enthalten.
2. In den Goldproduktionsstatistiken von 1901 bis 1945 sind die asiatischen Goldfördermengen WEITGEHEND NICHT enthalten.
3. In den Goldproduktionsstatistiken von 1946 bis 1985 sind die asiatischen Goldfördermengen ebenfalls WEITGEHEND NICHT enthalten.
Die Statistiken für die unter 2. und 3. genannten Zeiträume enthalten schliesslich SEHR NIEDRIG angesetzte Schätzungen der Goldfördermengen in Indien (ab 1905), Japan (ab 1905), Indonesien/Holländisch Indien (ab 1925) und den Philippinen (ab 1950). Chinesische Statistiken sind bis heute nicht zugänglich.
Insgesamt wird in den Gold-Statistiken des Westens bis 1945 eindeutig der Eindruck vermittel, als sei mindestens bis 1945 Asien eine nahezu goldfreie Region gewesen.
Wir wissen aber, dass Asien und insbesondere China über eine Jahrtausende lange Goldtradition verfügt. Die erste Goldwährung gab es zum Beispiel schon um 900 v. Chr. in China. China ist heute der viertgrösste Goldproduzent der Welt, der asiatische Raum steht bei der Goldproduktion inzwischen nach den amerikanischen Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas an zweiter Stelle weltweit.
Während die Goldproduktion Afrikas in den letzten drei Jahrzehnten um cirka 60 Prozent gesunken ist, steigt die Goldproduktion zum Beispiel in China unaufhörlich an. Der chinesische Gold-Ressourcen-Reichtum hat folglich auch schon in den vergangenen 3000 Jahren existiert. Das Horten von Gold wurde in China traditionell seit Jahrhunderten praktiziert.
Gleichzeitig flossen aus den amerikanischen Ländern über Europa (vor allem über Holland und Gross-Britannien) seit dem 17. Jahrhundert grosse Goldmengen im Rahmen des europäischen Kolonialhandels in den Fernen Osten ab - keinesfalls nur Silber. Insbesondere seit der Etablierung des britischen "Bill of Exchange Systems", durch das England zum Finanzzentrum der Welt wurde, strömten grosse Mengen Gold aus dem Westen in den Fernen Osten, da alle westlichen Nationen ihren Handel schließlich über das britische "Bill of Exchange System" abwickelten, in dem Gold das damals wichtigste internationale Zahlungsmittel war.
Da die Handelsbilanzen der westlichen Nationen mit den Ländern des Fernen Ostens aber negativ waren, flossen gleichsam wie auf einer Einbahnstrasse grosse Mengen westlichen Goldes in den Fernen Osten ab. Die asiatischen Goldexporte in den Westen waren vergleichsweise gering.
Wo ist das in den Fernen Osten abgeflossene Gold des Westens, wo ist das in Asien und insbesondere in China in Jahrtausenden geförderte Gold geblieben?
In den Statistiken des Westens ist es nicht enthalten.
Da China über die jeweils modernsten Goldfördermethoden des Westens spätestens seit der Entdeckung der kalifornischen und australischen Goldfelder im 19. Jahrhundert bestens informiert war, gleichzeitig Schätzungen von Goldfördermengen über demographische Analysen zulässig sind, wenn man Kulturkreise vergleicht, in denen das Gold eine besondere Rolle spielte - etwa in den amerikanischen Ländern einerseits und asiatischen Ländern andererseits (während es in der afrikanischen Kultur keine bedeutende Rolle spielte) - können die Bevölkerungszahlen in vergleichbaren Kulturkreisen ungefähren Aufschluss über die produzierten Goldmengen geben, wenn in beiden Kulturkreisen vergleichbare Gold-Ressourcen existierten. Das ist in Asien und den amerikanischen Ländern der Fall.
Die Goldfördermengen der amerikanischen Länder (Nord-, Mittel- und Südamerika) einerseits und der Länder des Fernen Ostens andererseits lassen sich folglich mittels demographischer Analyse grob hochrechnen.
Der Anteil der Weltbevölkerung in Nord-, Mittel- und Südamerika betrug
1750 etwa 0,5 Prozent der Weltbevölkerung,
1850 etwa 5,1 Prozent der Weltbevölkerung,
1950 etwa 13,4 Prozent der Weltbevölkerung,
während der Anteil Asiens an der Weltbevölkerung 63,5 Prozent (1750), 64,1 Prozent (1850) und 55,6 Prozent (1950) betrug.
Folglich müsste die asiatische Goldproduktion um ein Vielfaches höher gewesen sein als in den amerikanischen Ländern.
Da die asiatischen Goldfördermengen - insbesondere die chinesischen - von den Statistiken des Westens mindestens bis 1945 (und darüber hinaus) weitgehend nicht erfasst worden sind, sind die Statistiken des Westens falsch.
Da Gold damals (wie auch heute noch) als strategisches Mineral betrachtet wurde und Goldfördermengen wie auch die Goldbewegungen meist der Geheimhaltung unterlagen und fast nie die tatsächlichen Zahlen veröffentlicht wurden (wie etwa auch heute noch in China, aber auch in Russland und einigen Ländern des Westens), stellt sich nun eine Frage:
Wo ist das asiatische und vor allem das bis 1945 geförderte und gehortete chinesische Gold geblieben?
Alle Hinweise, Spekulationen und Hypothesen sind willkommen.
Maxim
1. In den Goldproduktionsstatistiken bis 1900 der zum westlichen Goldkartell zählenden Firmen, Institutionen und Organisationen, die von den USA dominiert werden, sind die asiatischen Goldfördermengen NICHT enthalten.
2. In den Goldproduktionsstatistiken von 1901 bis 1945 sind die asiatischen Goldfördermengen WEITGEHEND NICHT enthalten.
3. In den Goldproduktionsstatistiken von 1946 bis 1985 sind die asiatischen Goldfördermengen ebenfalls WEITGEHEND NICHT enthalten.
Die Statistiken für die unter 2. und 3. genannten Zeiträume enthalten schliesslich SEHR NIEDRIG angesetzte Schätzungen der Goldfördermengen in Indien (ab 1905), Japan (ab 1905), Indonesien/Holländisch Indien (ab 1925) und den Philippinen (ab 1950). Chinesische Statistiken sind bis heute nicht zugänglich.
Insgesamt wird in den Gold-Statistiken des Westens bis 1945 eindeutig der Eindruck vermittel, als sei mindestens bis 1945 Asien eine nahezu goldfreie Region gewesen.
Wir wissen aber, dass Asien und insbesondere China über eine Jahrtausende lange Goldtradition verfügt. Die erste Goldwährung gab es zum Beispiel schon um 900 v. Chr. in China. China ist heute der viertgrösste Goldproduzent der Welt, der asiatische Raum steht bei der Goldproduktion inzwischen nach den amerikanischen Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas an zweiter Stelle weltweit.
Während die Goldproduktion Afrikas in den letzten drei Jahrzehnten um cirka 60 Prozent gesunken ist, steigt die Goldproduktion zum Beispiel in China unaufhörlich an. Der chinesische Gold-Ressourcen-Reichtum hat folglich auch schon in den vergangenen 3000 Jahren existiert. Das Horten von Gold wurde in China traditionell seit Jahrhunderten praktiziert.
Gleichzeitig flossen aus den amerikanischen Ländern über Europa (vor allem über Holland und Gross-Britannien) seit dem 17. Jahrhundert grosse Goldmengen im Rahmen des europäischen Kolonialhandels in den Fernen Osten ab - keinesfalls nur Silber. Insbesondere seit der Etablierung des britischen "Bill of Exchange Systems", durch das England zum Finanzzentrum der Welt wurde, strömten grosse Mengen Gold aus dem Westen in den Fernen Osten, da alle westlichen Nationen ihren Handel schließlich über das britische "Bill of Exchange System" abwickelten, in dem Gold das damals wichtigste internationale Zahlungsmittel war.
Da die Handelsbilanzen der westlichen Nationen mit den Ländern des Fernen Ostens aber negativ waren, flossen gleichsam wie auf einer Einbahnstrasse grosse Mengen westlichen Goldes in den Fernen Osten ab. Die asiatischen Goldexporte in den Westen waren vergleichsweise gering.
Wo ist das in den Fernen Osten abgeflossene Gold des Westens, wo ist das in Asien und insbesondere in China in Jahrtausenden geförderte Gold geblieben?
In den Statistiken des Westens ist es nicht enthalten.
Da China über die jeweils modernsten Goldfördermethoden des Westens spätestens seit der Entdeckung der kalifornischen und australischen Goldfelder im 19. Jahrhundert bestens informiert war, gleichzeitig Schätzungen von Goldfördermengen über demographische Analysen zulässig sind, wenn man Kulturkreise vergleicht, in denen das Gold eine besondere Rolle spielte - etwa in den amerikanischen Ländern einerseits und asiatischen Ländern andererseits (während es in der afrikanischen Kultur keine bedeutende Rolle spielte) - können die Bevölkerungszahlen in vergleichbaren Kulturkreisen ungefähren Aufschluss über die produzierten Goldmengen geben, wenn in beiden Kulturkreisen vergleichbare Gold-Ressourcen existierten. Das ist in Asien und den amerikanischen Ländern der Fall.
Die Goldfördermengen der amerikanischen Länder (Nord-, Mittel- und Südamerika) einerseits und der Länder des Fernen Ostens andererseits lassen sich folglich mittels demographischer Analyse grob hochrechnen.
Der Anteil der Weltbevölkerung in Nord-, Mittel- und Südamerika betrug
1750 etwa 0,5 Prozent der Weltbevölkerung,
1850 etwa 5,1 Prozent der Weltbevölkerung,
1950 etwa 13,4 Prozent der Weltbevölkerung,
während der Anteil Asiens an der Weltbevölkerung 63,5 Prozent (1750), 64,1 Prozent (1850) und 55,6 Prozent (1950) betrug.
Folglich müsste die asiatische Goldproduktion um ein Vielfaches höher gewesen sein als in den amerikanischen Ländern.
Da die asiatischen Goldfördermengen - insbesondere die chinesischen - von den Statistiken des Westens mindestens bis 1945 (und darüber hinaus) weitgehend nicht erfasst worden sind, sind die Statistiken des Westens falsch.
Da Gold damals (wie auch heute noch) als strategisches Mineral betrachtet wurde und Goldfördermengen wie auch die Goldbewegungen meist der Geheimhaltung unterlagen und fast nie die tatsächlichen Zahlen veröffentlicht wurden (wie etwa auch heute noch in China, aber auch in Russland und einigen Ländern des Westens), stellt sich nun eine Frage:
Wo ist das asiatische und vor allem das bis 1945 geförderte und gehortete chinesische Gold geblieben?
Alle Hinweise, Spekulationen und Hypothesen sind willkommen.
Maxim
#3
Posted 06 October 2005 - 02:44 PM
#5
Posted 06 October 2005 - 04:10 PM
#6 Guest_Maxim_*
Posted 06 October 2005 - 04:23 PM
Tibet Libre, on Oct 6 2005, 06:10 PM, said:
Ist die Quelle im Internet frei zugänglich?
Mir liegt das Originaldokument der Vereinten Nationen vor, und ich musste im Web erst selbst suchen.
Hier der Link: http://www.un.org/esa/population/publicati.../sixbillion.htm.
Maxim
#7
Posted 06 October 2005 - 04:46 PM
Danke, ich lese es mir mal durch.
Ich habe zum Thema im Moment nicht viel beizutragen, aber ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass die Gold- und Silberreserven in der Alten Welt vielerrorts schon in historischen Zeiten erschöpft waren. Z.B. die Goldbergwerke im Pangeiosgebirge, die wesentlich zum Aufstieg Makedoniens beigetragen haben. Oder die Silberbergwerke des arabischen Kalifats, die um 1050 versiegten und durch das Harzer Silber ersetzte wurden, bis auch das versiegte.
Dagegen war Gold und Silber in den vorkolumbischen Staaten Amerikas nie als Zahlungsmittel, sondern nur als kultisches Objekt von Bedeutung. Auch deshalb übertraf die Edelmetallproduktion in der Neuen Welt die der Alten Welt bei weitem.
Ich habe zum Thema im Moment nicht viel beizutragen, aber ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass die Gold- und Silberreserven in der Alten Welt vielerrorts schon in historischen Zeiten erschöpft waren. Z.B. die Goldbergwerke im Pangeiosgebirge, die wesentlich zum Aufstieg Makedoniens beigetragen haben. Oder die Silberbergwerke des arabischen Kalifats, die um 1050 versiegten und durch das Harzer Silber ersetzte wurden, bis auch das versiegte.
Dagegen war Gold und Silber in den vorkolumbischen Staaten Amerikas nie als Zahlungsmittel, sondern nur als kultisches Objekt von Bedeutung. Auch deshalb übertraf die Edelmetallproduktion in der Neuen Welt die der Alten Welt bei weitem.
#8 Guest_Maxim_*
Posted 06 October 2005 - 06:37 PM
Tibet Libre, on Oct 6 2005, 06:46 PM, said:
Danke, ich lese es mir mal durch.
Ich habe zum Thema im Moment nicht viel beizutragen, aber ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass die Gold- und Silberreserven in der Alten Welt vielerrorts schon in historischen Zeiten erschöpft waren. Z.B. die Goldbergwerke im Pangeiosgebirge, die wesentlich zum Aufstieg Makedoniens beigetragen haben. Oder die Silberbergwerke des arabischen Kalifats, die um 1050 versiegten und durch das Harzer Silber ersetzte wurden, bis auch das versiegte.
Dagegen war Gold und Silber in den vorkolumbischen Staaten Amerikas nie als Zahlungsmittel, sondern nur als kultisches Objekt von Bedeutung. Auch deshalb übertraf die Edelmetallproduktion in der Neuen Welt die der Alten Welt bei weitem.
Ich habe zum Thema im Moment nicht viel beizutragen, aber ich möchte dich darauf aufmerksam machen, dass die Gold- und Silberreserven in der Alten Welt vielerrorts schon in historischen Zeiten erschöpft waren. Z.B. die Goldbergwerke im Pangeiosgebirge, die wesentlich zum Aufstieg Makedoniens beigetragen haben. Oder die Silberbergwerke des arabischen Kalifats, die um 1050 versiegten und durch das Harzer Silber ersetzte wurden, bis auch das versiegte.
Dagegen war Gold und Silber in den vorkolumbischen Staaten Amerikas nie als Zahlungsmittel, sondern nur als kultisches Objekt von Bedeutung. Auch deshalb übertraf die Edelmetallproduktion in der Neuen Welt die der Alten Welt bei weitem.
Vielen Dank für Deinen Hinweis - aber er zielt am Thema meines Beitrags vorbei.
Ich habe in meinem Beitrag NICHT von den Edelmetallvorkommen und -produktionsmengen der Alten Welt gesprochen - die waren ohnehin unbedeutend, und deswegen habe ich sie auch gar nicht erst erwähnt. Dagegen waren und sind die aus den amerikanischen Ländern exportierten Goldmengen ab 1493 quantitativ sehr bedeutend - ebenso wie die im Fernen Osten geförderten Goldmengen. Sie lassen sich unter demographischen Gesichtspunkten daher sehr gut miteinander vergleichen (jedoch nicht mit Afrika, da dort das Gold weder eine monetäre noch nichtmonetäre oder "kultische" Funktion erfüllte). In beiden Kulturkreisen - also im Fernen Osten wie in den amerikanischen Ländern - hatte Gold Jahrhunderte lang keine montetäre Funktion, weil es wegen seines hohen Wertes alltagsuntauglich war. Es war aber in beiden Kulturkreisen gleichermaßen als "kultisches" Objekt, vor allem aber wegen seiner Schönheit und leichten Bearbeitungsmöglichkeit, von großer Bedeutung. Erst ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es im Fernen Osten wegen seines hohen Wertes dann aber noch zusätzlich als ideales Wertaufbewahrungsmittel betrachtet und erlangte dadurch schließlich eine semi-monetäre Funktion bei großen Transaktionen (im Fernhandel, aber auch beim innerasiatischen Großhandel zum Beispiel mit Reis für einige Hundert Millionen Asiaten, der überwiegend in Gold abgewickelt wurde), während Silber und Kupfer monetäre Funktionen im Alltag der Bevölkerungen erfüllten.
Die Gold-Ressourcen der amerikanischen Länder und des Fernen Ostens sind somit - damals wie heute - miteinander vergleichbar. Da die Goldfördertechniken in beiden Kulturkreisen Jahrhunderte lang und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein identisches Niveau hatten und die Goldfördermengen in erster Linie vom zur Verfügung stehenden Arbeitskräftepotential abhängig sind, das im Fernen Osten um ein Vielfaches höher war und ist als in den amerikanischen Ländern, führt eine demographische Analyse zwangsläufig zur Frage:
Wo ist das asiatische Gold geblieben?
Warum wurde es nach 1945 von den Statistiken des Westens ignoriert und nie erfaßt? Warum wurde insbesondere von den USA und Großbritannien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Jahrzehnte lang der Eindruck vermittelt, als sei der Ferne Osten eine nahezu goldfreie Region gewesen - was angesichts der HEUTIGEN Goldproduktionszahlen im Fernen Osten inzwischen nicht mehr behauptet werden kann. Gleichwohl wird diese Tatsache den Bevölkerungen des Westens auch heute noch weitgehend vorenthalten. Stattdessen werden die alten - falschen - Statistiken nach wie vor verbreitet, die behaupten, dass seit 1493 nur cirka 140.000 metrische Tonnen Gold gefördert worden sein sollen. Diese Zahl liefert USGS - und sie wird von allen Statistikämtern des Westens jedes Jahr aus Neue unkritisch übernommen und verbreitet.
Die seit 1493 geförderte Goldmenge muss tatsächlich mindestens drei Mal so groß gewesen sein.
Wo also ist dieses Gold? In wessen Besitz?
Warum hielt man es für erforderlich, die internationalen Goldbewegungen zu verschleiern und die Goldstatistiken zu fälschen? Zu diesem Ergebnis jedenfalls kam schon der renommierte Wirtschaftswissenschaftler und gebürtige Österreicher Oskar Morgenstern, der in den USA lehrte, als er seine Studie über "The Validity of International Gold Movement Statistics" (International Finance Section/ Princeton University, 1955) veröffentlichte, die in der Versenkung verschwand und nahezu unbekannt geblieben ist, als hätte im Hintergrund ein Zensor Regie geführt.
Was also könnte der Zweite Weltkrieg, der im Fernen Osten mit dem japanisch-chinesischen Krieg 1937 begann, mit dem von den Statistiken des Westens ignorierten und verschwundenen asiatischen Gold zu tun haben?
Maxim
This post has been edited by Maxim: 06 October 2005 - 06:42 PM
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